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Die Turteltaube ist der Vogel
des Jahres 2020
 

Im Gegensatz zu unseren anderen Tauben sind sie die einzigen, die sich auf den langen Weg nach Afrika machen: Turteltauben verbringen ihren Winter südlich der Sahara. In ihre Butgebiete kehren sie Ende April bis Mitte Mai zurück. Hier leben sie vor allem in der vom Menschen genutzten Kulturlandschaft oder in lichten Wäldern. Turteltauben ernähren sich fast ausschließlich vegan: Am liebsten picken sie Wildkräuter- und Baumsamen vom Boden.

Der Gesang der Turteltaube wirkt zarter, aber eintöniger als bei anderen Tauben und lässt sich gut von anderen Vogelstimmen unterscheiden. Ihr namensgebendes, fast schnurrendes, tiefes „turrr-turrr-turrr“-Gurren trägt sie ausdauernd und manchmal tonal wechselnd vor. Wie ihre Verwandten hat auch die Turteltaube eine rundliche Gestalt mit kleinem Kopf. Mit einer Körperlänge von 25 bis 28 Zentimetern und einer Flügelspannweite von 45 bis 50 Zentimetern ist sie jedoch kleiner und viel graziler. Auch ihre Flügel unterscheiden sich deutlich: Schlank und spitz zulaufend ermöglichen sie einen schnellen Flug für den weiten Zugweg. Foto: NABU, Rosl Rößner


Rat und Hilfe

Für Rat- und Hilfesuchende haben wir eine Seite mit Hinweisen und Kontaktadressen zusammengestellt.

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Bitte achten Sie auch auf Ankündigungen in der lokalen Presse.


Naturschutz im Saarland




Naturschutz in Deutschland



Galerie der Monatsbilder



 

Foto: Jürgen Wiesmeier


Vogel des Jahres 2021 - In diesem Jahr kann jeder mitwählen!

Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) rufen erstmals die Bevölkerung in Deutschland dazu auf, den „Vogel des Jahres 2021“ selbst zu wählen. Ab sofort kann jeder unter www.vogeldesjahres.de den eigenen Lieblingsvogel nominieren.

Die erste öffentliche Wahl zum 50. Jubiläum der Aktion „Vogel des Jahres“ verläuft in zwei Phasen. Bis zum 15. Dezember werden aus insgesamt 307 Vogelarten die Top-Ten-Kandidaten ermittelt. Hierbei stehen alle in Deutschland brütenden sowie die wichtigsten Gastvogelarten des Landes zur Auswahl. Die zehn von der Bevölkerung meist nominierten Vogelarten gehen dann ab dem 18. Januar ins finale Rennen um den Titel. Am 19. März 2021 verkünden NABU und LBV den ersten öffentlich gewählten Vogel des Jahres.

Die Bürger können erstmals die Wahl zum Vogel des Jahres selbst in die Hand nehmen. Ob Rotkehlchen, Weißstorch oder Eisvogel – viele Menschen in Deutschland haben einen Lieblingsvogel oder möchten etwas für den Schutz einer bestimmten Art tun. Wir rufen alle dazu auf, sich an dieser Wahl zu beteiligen, denn unsere bedrohte Vogelwelt braucht dringend mehr Aufmerksamkeit.

Der Vogel des Jahres ist seit einem halben Jahrhundert eine Erfolgsgeschichte von NABU und LBV. Besonders in Zeiten, in denen Menschen die Natur vor der eigenen Haustüre wieder entdecken, steigt das Interesse an der heimischen Vogelwelt und Artenvielfalt. Ganz Deutschland ist nun eingeladen, bei der Wahl zum Vogel des Jahres mitzumachen. Hierfür braucht es keine besonderen Vorkenntnisse, nur den einen Vogel, der einem am Herzen liegt. Wir sind gespannt auf Ihre Vorschläge.

Rund 45 Prozent der heimischen Brutvogelarten stehen auf der „Roten Liste gefährdeter Arten“, sieben weitere Prozent auf der entsprechenden Vorwarnliste. Besorgniserregend ist vor allem die Situation von Kiebitz, Rebhuhn und Feldlerche sowie vieler anderer Vogelarten in der Agrarlandschaft. Deutschland verzeichnet seit 1980 bei den Feldvögeln eine Bestandsabnahme von 34 Prozent. Mehr als zehn Millionen Vogelbrutpaare sind damit bereits von den Wiesen und Feldern Deutschlands verschwunden.

Die Intensivierung der Landwirtschaft schreitet ungebremst voran. Immer mächtigere Maschinen auf immer größeren Feldern lassen den Vögeln immer weniger Lebensraum. In den riesigen leergeräumten Monokultur-Landschaften finden sie keine Nahrung mehr, selbst Feld- und Wegränder werden immer kleiner. Wir brauchen dringend eine andere Form der Landwirtschaft, um die Feldvögel zu retten.“ Auch viele weitere Vogelarten kämpfen mit Problemen. So verliert der Mauersegler zum Bespiel bei der unbedachten Renovierung von Gebäuden seine Brutplätze und die Klimaerwärmung lässt den Lebensraum des Alpenschneehuhns schrumpfen.

Auf der Aktionsseite www.vogeldesjahres.de stehen 307 Vogelarten zur Wahl. Zudem gibt es dort ein Live-Ranking der Vögel. Wer den eigenen Vogelkandidaten noch mehr unterstützen möchte, kann mithilfe der Aktionsplattform online oder offline Wahlkampf betreiben. Der „Vogel des Jahres“ wurde in Deutschland erstmals im Jahr 1971 und seitdem immer aus einem Gremium aus Fachleuten von NABU und LBV gekürt.

Bild: Bienenfresser, Foto: NABU


Sensationeller Fund in Heckendalheim  

Steirischer Fanghaft (Mantispa styriaca) nach 42 Jahren wiederentdeckt

Dieser Augenblick - Fund, Zeit für ein Foto und auch noch einfangen - ist für mich ein Wunder.

Nichts ahnend verweilte ich zu Hause im Garten, als ich aus einer Entfernung von etwa 2 m ein Insekt an der Hauswand sah, das sich dort aufrecht festhielt.

Sensibilisiert war ich bereits durch eine Beobachtung eine Woche zuvor, als ich eine „rote Ödlandschrecke“ in der Hand hielt und wieder fliegen ließ. Ich hatte zu dem Zeitpunkt keine Kamera griffbereit, also war kein Nachweis möglich. Dieter Dorda hat mich einen Tag später besucht, und wir haben uns dann gemeinsam auf die Suche gemacht, leider ohne Erfolg. Aber wir konnten zumindest einige blauflügelige Ödlandschrecken beobachten.

Das Vorhandensein des Steirischen Fanghaft dagegen konnte ich leicht nachweisen - siehe Foto. Durch eine Rücksprache mit Dieter Dorda und Andreas Werno, Delattinia e.V. - Naturforschende Gesellschaft des Saarlandes, wurde dann dieser sensationelle Fund in Kürze bestätigt.

Unvergessene Augenblicke im Leben!

Jürgen Wiesmeier
Vorsitzender der Natur- und Vogelfreunde Heckendalheim e.V. und der NABU OG Heckendalheim e.V.

Text und Foto: Jürgen Wiesmeier

Erster Nachweis vom Steirischen Fanghaft - Mantispa styriaca (PODA, 1761) im Saarland

Kommentar von Andreas Werno (Leiter des Arbeitskreises Nachtfalter, Delattinia e.V.):

Der „Steirische Fanghaft“ (Mantispa styriaca) ist zusammen mit dem nah verwandten „Verwechselten Fanghaft“ (Mantispa aphavexelte) einer der beiden in Mitteleuropa vorkommenden Arten. Nachdem der „Verwechselte Fanghaft“ jetzt schon mehrfach im Saarland nachgewiesen wurde, z. B. in Saarfels (2005), Nunkirchen und Reichenbrunn (2019), konnte jetzt durch Jürgen Wiesmeier an einer Hauswand der „Steirische Fanghaft“ fotografiert und belegt werden. Das ist eine kleine Sensation, denn es handelt sich nach 42 Jahren (letzter Nachweis 1978 in Nordthüringen (Utleb, 1991)) um einen bestätigenden rezenten und überprüfbaren Nachweis dieser Art in Deutschland. Damit sind im Saarland alle nördlich der Alpen bekannten Arten der Fanghafte aktuell nachgewiesen. Im Bundesland Rheinland-Pfalz gibt es mittlerweile auch einen publizierten Nachweis vom „Verwechselten Fanghaft“ vom Bausenberg bei Niederzissen.


60 Jahre Vogelschutz in Heckendalheim

Liebe Mitglieder, Kinder, Naturfreunde und Mitbürger,
in diesem Jahr besteht unser Verein 60 Jahre. Geplant war eine große 60-Jahr-Feier im Wendehammer. Leider müssen wir diese vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie absagen. Wir werden natürlich rechtzeitig darüber informieren, wann die Veranstaltung nachgeholt wird.
Zur Zeit zählt der Verein der Natur- und Vogelfreunde 90 Mitglieder, davon sind 45 auch Mitglied in der NABU Ortsgruppe.
Danke an Alle, die uns über viele Jahre die Treue gehalten haben und auch weiterhin halten.

Stellvertretend für alle Mitglieder soll an dieser Stelle für 60 Jahre Mitgliedschaft das Gründungsmitglied Ewald Weinmann erwähnt werden. Auf 55 Jahre Mitgliedschaft schaut zurück Heinrich „Heini“ Walle.
Von dieser Stelle aus unser Dank und weiterhin alles Gute.

Zugvögel
Die ersten Zugvögel sind schon ins Wintergebiet gestartet. Leider konnten wir in diesem Jahr nur noch wenige Mauersegler, Rauchschwalben und Mehlschwalben in Heckendalheim beobachten, von denen auch einige hier brüteten. 

Aktivitäten
Einige Aktivitäten konnten trotz Corona durchgeführt werden. So wurden viele Schautafeln erneuert und es erfolgte eine Säuberung auf dem Bann. Auch die Turmfalken, Schleiereulen und der Steinkauz wurden betreut.

Kinder – Lust auf Wandern und Natur?
Liebe Eltern, wir wollen ab Oktober wieder Wanderungen in der Natur durchführen.
Wer Interesse hat, bitte Kontakt über info@heckenspechte.de oder den 1. Vorsitzenden Jürgen Wiesmeier, Tel. 2241, aufnehmen. Den Kindern soll unser Ort Heckendalheim und die umgebende Natur näher gebracht werden.

Wir wünschen allen noch eine schöne Ferienzeit und viel Gesundheit.

Der Vorstand


Mysteriöses Sterben von Blaumeisen

Erreger des Meisensterbens identifiziert:
Bakterium verursacht Lungenentzündung bei Blaumeisen.

Seit Anfang März werden in Deutschland auffallend viele Blaumeisen beobachtet, die krank wirken und kurz darauf sterben. Jetzt ist der Erreger des Meisensterbens identifiziert: Es ist ein Bakterium namens Suttonella ornithocola, das bei den Vögeln eine Lungenentzündung verursacht.

„Suttonella ornithocola tötet fast ausschließlich Meisen, vor allem die kleinen Meisenarten, von denen die Blaumeise mit Abstand am häufigsten in deutschen Gärten vorkommt“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Vermutlich sind auch Tannenmeise, Hauben-, Sumpf- und Weidenmeise betroffen. Seltener erkranken die größeren Kohlmeisen.“

Bis zum 22. April wurden dem NABU innerhalb von nur zwölf Tagen 13.800 Fälle aus Deutschland gemeldet, die etwa 26.000 Vögel betreffen. Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) hat nun bei Meisen aus den Landkreisen Ammerland und Diepholz Suttonella ornithocola festgestellt. Fast gleichzeitig wurde aus dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe bekannt, dass bei vier untersuchten Blaumeisen aus dem Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen derselbe Erreger gefunden wurde. In allen Landkreisen, in denen das Bakterium bestätigt werden konnte, zeigt auch die Karte der beim NABU gemeldeten Verdachtsfälle eine erhöhte Melderate.

Das Bakterium ist erst seit 1996 bekannt. Damals wurde es in Großbritannien beschrieben und kommt dort flächendeckend regelmäßig vor, hat aber bisher nicht zu überregionalen Massensterben geführt. Erst 2017 wurde es erstmals außerhalb von Großbritannien nachgewiesen - in Finnland. Im April 2018 wurde Suttonella ornithocola erstmals in Deutschland bei mehreren Meisen bei kleineren Krankheitsausbrüchen im südlichen Nordrhein-Westfalen nachgewiesen. Miller: „Das massenhafte überregionale Auftreten in diesem Jahr ist für diesen Erreger neu. Außer Deutschland sind mindestens auch Luxemburg und Belgien betroffen.“

Der Erreger ist für Menschen und Haustiere ungefährlich. Da Vögel aber auch an anderen Krankheiten gestorben sein könnten und grundsätzlich oft mehrere Pathogene in sich tragen können, ist beim Umgang mit toten Vögeln immer mit Vorsicht vorzugehen.
  
Um Ausmaß, räumliche Verbreitung und Verlauf der Epidemie ermitteln zu können, ruft der NABU weiterhin dazu auf, Fälle von kranken oder offensichtlich an Krankheit verstorbenen Vögeln über sein Online-Formular unter www.NABU.de/meisensterben zu melden.

In betroffenen Gärten sollten Anziehungspunkte wie Futter- und Badestellen umgehend beseitigt werden, damit Vögel sich weniger leicht gegenseitig anstecken können. Damit betroffene Vogelbestände sich möglichst schnell wieder erholen können, ist es wichtig, gute Bedingungen für die anstehende Brutzeit zu bieten. Ein naturnaher Garten bietet besonders viel Nahrung für die hungrigen Jungen. Tipps für einen vogelfreundlichen Garten hat der NABU unter www.nabu.de/vogelgarten zusammengestellt.

Danke für Ihre Mithilfe!
(Foto: naturfotografen-forum)

Meldungen bitte ausschließlich an den NABU Bundesverband mit o.g. Online-Formular.


Stunde der Gartenvögel vom 8. bis 10. Mai 2020

Am Muttertagswochenende fand deutschlandweit die 16. Stunde der Gartenvögel statt. Der NABU hatte gemeinsam mit der NAJU und dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) dazu aufgerufen, eine Stunde lang Vögel zu beobachten, zu zählen und zu melden.

Deutschlandweit haben 161.581 Vogelfreunde an der Aktion teilgenommen, im Saarland waren es 2.077 Beobachter.

Im Saarland ergab sich die folgende Rangfolge
(in Klammern ist die Zahl der Exemplare und die Veränderung zum Vorjahr angegeben):

01 Haussperling (6.618 Ex., + 7%)
02 Kohlmeise (4.208 Ex., -15%)
03 Amsel (3.892 Ex., -3%)
04 Elster (2.602 Ex., -8%)
05 Star (2.591 Ex., - 31%)
06 Blaumeise (2.578 Ex., -35%)
07 Rabenkrähe (2.065 Ex., + 8%)
08 Mauersegler (1.830 Ex., +13%)
09 Ringeltaube (1.575 Ex., + 14%)
10 Feldsperling (1.504 Ex., -10%)
11 Rotkehlchen (1.117 Ex., -17%)
12 Mehlschwalbe (1.026 Ex., -10%)

Weitere Infomation finden Sie hier!

Foto: NABU


Achtung: Die Aktion "Picobello" entfällt in diesem Jahr wegen der Corona-Krise!

Aktion "Picobello" am 14. März 2020

Am Samstag, den 14.3.2020 treffen wir uns um 10:00 Uhr auf dem Dorfplatz, um die Aktion „Picobello in Heckendalheim“ zu starten. Wir hoffen auf viele freiwillige Helfer und Helferinnen. Hier werden auch die Einsatzgebiete eingeteilt.

Helft mit unsere Landschaft von Abfall zu befreien. Beim großen Picobello-Frühjahrsputz am 13.03. + 14.03.2020. Weggeworfene Verpackungen, Papier, Flaschen und Plastikmüll verschandeln die Landschaft. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern ist teilweise auch sehr gefährlich für Mensch und Tier. So bergen Flaschen und Glassplitter Verletzungsgefahren und wirken im Sommer wie Brenngläser, die zu Waldbränden führen können. Plastikmüll und Folien auf Viehweiden können zum Tod der Weidetiere führen, wenn sie mit dem Futter aufgenommen werden.

Bei Fragen bitte den 1. Vorsitzenden Jürgen Wiesmeier kontaktieren.


Amphibienwanderung 2020

Die Amphibien stehen bereit ...

Werte Naturfreunde,

am 24.02.2020 wanderte die erste Erdkröte im Gebiet Ommersheimer Weiher, seit dieser Zeit aber bedingt durch die Witterung kam es auch gleich wieder zum Stillstand.

Die Krötenzäune im Gebiet „Ommersheimer Weiher“ und  Gebiet Ziegelhütte  wurden bereits aufgestellt, die Schilder mit den „Krötensymbolen“ aufgeklappt. Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer die Hinweisschilder zu beachten und ihre Geschwindigkeit in den Abendstunden von 19:00 Uhr bis 06:00 Uhr besonders in diesen Gebieten auf 30 km/h zu drosseln. 

„Naturfreunde“, die nicht den Ortsgruppen namentlich gemeldet sind, bitten wir aus gegebenem Anlass die Amphibien nicht umzusetzen (Diebstahl bzw. Beschädigung der Schutzzäune).

Der Vorstand


Kita-NaturbotschafterInnen – mehr Natur in Kitas

Der NABU Saarland sucht Seniorinnen und Senioren für Naturschutzprojekte in Kitas

Jung und Alt schaffen gemeinsam Naturoasen

Heimische Tier- und Pflanzenarten und deren Schutz spielen im Lebensalltag von Kita-Kindern oft eine untergeordnete Rolle. Gemeinsam mit engagierten Seniorinnen und Senioren will der NABU deshalb aktiv werden und in ausgesuchten Kindertagesstätten spannende Naturoasen schaffen. Hierzu werden naturbegeisterte Menschen in der nachberuflichen Phase gesucht, die sich zu sogenannten Kita-NaturbotschafterInnen ausbilden lassen möchten. Innerhalb von acht praxisnahen Workshops im 1. Jahr und drei Erfahrungsaustauschen zur Netzwerkbildung im 2. Jahr wird das nötige Wissen vermittelt. Sie werden darin geschult, Kinder in Kindertagesstätten mit konkreten Naturschutzaktionen für die biologische Vielfalt im Sinne einer umsetzungsorientierten Bildung für nachhaltige Entwicklung zu begeistern. „Gerade Ältere verfügen oft über ein Naturwissen und haben Erfahrungen etwa beim Gärtnern, die sie gerne an die Kleinsten weitergeben möchten“ so Uli Heintz, Vorsitzender des NABU Saarland. Aus diesem Grund setze der NABU auf das Erfahrungswissen der Seniorinnen und Senioren.

Dank der Förderung im Bundesprogramm Biologische Vielfalt und durch das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlandes kann die zu Beginn des neuen Jahres startende Ausbildung kostenlos angeboten werden. In einem persönlichen Gespräch erhalten interessierte Seniorinnen und Senioren nähere Informationen. „Wir freuen uns auch, wenn sich interessierte Kitas oder Eltern bei uns melden“, so Birgit Freiheit vom NABU Saarland. Gemeinsam können dann Seniorinnen und Senioren für ein Engagement gesucht werden.
Die Ausbildung findet im Waldinfozentrum des NABU Saarland an der Scheune Neuhaus im „Urwald vor den Toren der Stadt“ bei Saarbrücken statt.

Kontakt für Interessierte:

NABU Landesverband Saarland
Birgit Freiheit
Tel. 06881/93619-13
E-Mail: birgit.freiheit@NABU-saar.de
Infos: www.kita-naturbotschafter.de/



NABU OG Heckendalheim e.V.
 ¦  Jürgen Wiesmeier ¦ Otto-Walle-Str. 19 ¦  66399 Heckendalheim ¦ Tel: 06803 2241
Letzte Änderung: 20.10.2020