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Die Turteltaube ist der Vogel
des Jahres 2020
 

Im Gegensatz zu unseren anderen Tauben sind sie die einzigen, die sich auf den langen Weg nach Afrika machen: Turteltauben verbringen ihren Winter südlich der Sahara. In ihre Butgebiete kehren sie Ende April bis Mitte Mai zurück. Hier leben sie vor allem in der vom Menschen genutzten Kulturlandschaft oder in lichten Wäldern. Turteltauben ernähren sich fast ausschließlich vegan: Am liebsten picken sie Wildkräuter- und Baumsamen vom Boden.

Der Gesang der Turteltaube wirkt zarter, aber eintöniger als bei anderen Tauben und lässt sich gut von anderen Vogelstimmen unterscheiden. Ihr namensgebendes, fast schnurrendes, tiefes „turrr-turrr-turrr“-Gurren trägt sie ausdauernd und manchmal tonal wechselnd vor. Wie ihre Verwandten hat auch die Turteltaube eine rundliche Gestalt mit kleinem Kopf. Mit einer Körperlänge von 25 bis 28 Zentimetern und einer Flügelspannweite von 45 bis 50 Zentimetern ist sie jedoch kleiner und viel graziler. Auch ihre Flügel unterscheiden sich deutlich: Schlank und spitz zulaufend ermöglichen sie einen schnellen Flug für den weiten Zugweg. Foto: NABU, Rosl Rößner


Rat und Hilfe

Für Rat- und Hilfesuchende haben wir eine Seite mit Hinweisen und Kontaktadressen zusammengestellt.

>>> Mehr dazu

Bitte achten Sie auch auf Ankündigungen in der lokalen Presse.


Naturschutz im Saarland




Naturschutz in Deutschland



Galerie der Monatsbilder



 

(Foto: Jürgen Wiesmeier)


Insektensommer

Unter dem Motto "Zählen, was zählt" startet der NABU vom 29. Mai bis zum 07. Juni sowie vom 31. Juli bis zum 09. August 2020 innerhalb seines Citizen Science-Projektes "Insektensommer" erneut eine große Insektenzählung in Deutschland. Naturfans sind bundesweit aufgerufen, die Summer, Brummer und Krabbler in ihrer Umgebung zu beobachten und unter www.insektensommer.de online zu melden.
Oder über die kostenlose NABU-App "Insektenwelt" für IOS und Android. Sie enthält über 120 in Deutschland häufige vorkommende Arten.

"Ziel des Insektensommers ist es, auf die enorme Bedeutung der Insekten aufmerksam zu machen und für den Schutz dieser Tiergruppe zu sensibilisieren", sagt Dr. Julia Michely, Landesvorsitzende des NABU Saarland. "Jeder kann mithelfen, Daten zur Artenvielfalt und Häufigkeit der Insekten zu sammeln. Jedes Insekt zählt!" In Deutschland gibt es nach Schätzungen 33.000 Insektenarten. Über die meisten liegen noch keine Daten vor.

Beobachten und zählen kann man fast überall: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld, Teich, Bach oder Fluss. Das Beobachtungsgebiet soll nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. Gezählt wird eine Stunde lang. Egal ob Blattlaus, Fliege oder Schmetterling - jeder Sechsbeiner soll gemeldet werden. Auf 16 in Deutschland häufig vorkommende Arten soll dabei aber besonders geachtet werden. Darunter sind vier Tagfalter (Admiral, Tagpfauenauge, Schwalbenschwanz, Kleiner Fuchs), drei Wildbienen (Ackerhummel, Steinhummel, Holzbiene), zwei Käfer (Asiatischer Marienkäfer, Sieben-Punkt-Marienkäfer), zwei Wanzen (Lederwanze, Streifenwanze), die Hainschwebfliege, die Florfliege, die Blutzikade und die Blaugrüne Mosaikjungfer als Libellenart sowie das Grüne Heupferd als Laubschrecke.

"Der optimale Tag, um viele Insekten zu sehen, ist ein sonniger, warmer, trockener und windstiller Tag. Eine gezielte Erkundungstour ist für jeden schon auf kleinstem Raum möglich, wie zum Beispiel der Blick in die Blumentöpfe", so Julia Michely.

Der NABU engagiert sich seit Jahren für den Schutz der Insekten. Sie sind unverzichtbar für uns Menschen und die gesamte Natur. In unseren Ökosystemen tragen sie zur Vermehrung von Pflanzen sowie zur Fruchtbarkeit des Bodens bei. Studien zeigen, dass die Insekten in Deutschland deutlich zurückgehen. Intensive Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden und die Ausräumung der Landschaft sind nur einige Gründe
für den Insektenschwund.

Die Daten der Zählaktion Insektensommer werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst. Die Ergebnisse werden vom NABU ausgewertet und zeitnah veröffentlicht. Der Insektensommer findet dieses Jahr zum dritten Mal statt. Im vergangenen Jahr beteiligten sich 18.000 Menschen mit über 7.300 Beobachtungen.

Für mehr Infos oder Rückfragen www.NABU.de/insektenwelt oder
Email: insektensommer@NABU.de


Mysteriöses Sterben von Blaumeisen

Erreger des Meisensterbens identifiziert:
Bakterium verursacht Lungenentzündung bei Blaumeisen.

Seit Anfang März werden in Deutschland auffallend viele Blaumeisen beobachtet, die krank wirken und kurz darauf sterben. Jetzt ist der Erreger des Meisensterbens identifiziert: Es ist ein Bakterium namens Suttonella ornithocola, das bei den Vögeln eine Lungenentzündung verursacht.

„Suttonella ornithocola tötet fast ausschließlich Meisen, vor allem die kleinen Meisenarten, von denen die Blaumeise mit Abstand am häufigsten in deutschen Gärten vorkommt“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Vermutlich sind auch Tannenmeise, Hauben-, Sumpf- und Weidenmeise betroffen. Seltener erkranken die größeren Kohlmeisen.“

Bis zum 22. April wurden dem NABU innerhalb von nur zwölf Tagen 13.800 Fälle aus Deutschland gemeldet, die etwa 26.000 Vögel betreffen. Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) hat nun bei Meisen aus den Landkreisen Ammerland und Diepholz Suttonella ornithocola festgestellt. Fast gleichzeitig wurde aus dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe bekannt, dass bei vier untersuchten Blaumeisen aus dem Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen derselbe Erreger gefunden wurde. In allen Landkreisen, in denen das Bakterium bestätigt werden konnte, zeigt auch die Karte der beim NABU gemeldeten Verdachtsfälle eine erhöhte Melderate.

Das Bakterium ist erst seit 1996 bekannt. Damals wurde es in Großbritannien beschrieben und kommt dort flächendeckend regelmäßig vor, hat aber bisher nicht zu überregionalen Massensterben geführt. Erst 2017 wurde es erstmals außerhalb von Großbritannien nachgewiesen - in Finnland. Im April 2018 wurde Suttonella ornithocola erstmals in Deutschland bei mehreren Meisen bei kleineren Krankheitsausbrüchen im südlichen Nordrhein-Westfalen nachgewiesen. Miller: „Das massenhafte überregionale Auftreten in diesem Jahr ist für diesen Erreger neu. Außer Deutschland sind mindestens auch Luxemburg und Belgien betroffen.“

Der Erreger ist für Menschen und Haustiere ungefährlich. Da Vögel aber auch an anderen Krankheiten gestorben sein könnten und grundsätzlich oft mehrere Pathogene in sich tragen können, ist beim Umgang mit toten Vögeln immer mit Vorsicht vorzugehen.
  
Um Ausmaß, räumliche Verbreitung und Verlauf der Epidemie ermitteln zu können, ruft der NABU weiterhin dazu auf, Fälle von kranken oder offensichtlich an Krankheit verstorbenen Vögeln über sein Online-Formular unter www.NABU.de/meisensterben zu melden.

In betroffenen Gärten sollten Anziehungspunkte wie Futter- und Badestellen umgehend beseitigt werden, damit Vögel sich weniger leicht gegenseitig anstecken können. Damit betroffene Vogelbestände sich möglichst schnell wieder erholen können, ist es wichtig, gute Bedingungen für die anstehende Brutzeit zu bieten. Ein naturnaher Garten bietet besonders viel Nahrung für die hungrigen Jungen. Tipps für einen vogelfreundlichen Garten hat der NABU unter www.nabu.de/vogelgarten zusammengestellt.

Danke für Ihre Mithilfe!
(Foto: naturfotografen-forum)

Meldungen bitte ausschließlich an den NABU Bundesverband mit o.g. Online-Formular.


Stunde der Gartenvögel vom 8. bis 10. Mai 2020

Am Muttertagswochenende findet deutschlandweit die 16. Stunde der Gartenvögel statt. Der NABU ruft gemeinsam mit der NAJU und dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) dazu auf, eine Stunde lang Vögel zu beobachten, zu zählen und zu melden.

Unsere Stunde der Gartenvögel hatte in den vergangenen Jahren starke Teilnehmerzuwächse zu verzeichnen. Je mehr Menschen teilnehmen, umso aussagekräftiger sind die gewonnenen Ergebnisse.

In diesem Jahr erwarten die Ornithologen des NABU die neuen Gartenvogeldaten mit besonderer Spannung und Sorge. Eine der häufigsten und beliebtesten Arten, die Blaumeise, ist derzeit in Teilen der Republik durch ein auffälliges Massensterben aufgrund einer bisher unbekannten Krankheit bedroht (siehe auch oben). Innerhalb von nur sechs Tagen über das Osterwochenende haben wir bereits 10.000 Meldungen mit etwa 20.000 toten oder kranken Meisen erhalten. Die kommende Zählung im Mai wird uns Auskunft darüber geben, ob sich dies in den Bestandstrends der Blaumeisen in den besonders betroffenen Gebieten widerspiegelt.

Viele Menschen haben in den letzten Wochen während der Ausgangsbeschränkungen den Wert der Natur vor Ihrer Haustür wieder neu schätzen gelernt. Gartenvögel wie bei Blaumeise haben dabei in diesem Frühling sicher-lich deutlich mehr Aufmerksamkeit erfahren als in anderen Jahren. Wir hoffen, dass sich dies in einer besonders regen Beteiligung an der Vogelzählung niederschlägt. Wer mehr Natur in seinem Umfeld erleben und Gartenvögeln helfen möchte, sollte seinen Hof oder Garten zum Mini-Naturschutzgebiet machen. Schauen Sie auch nach den Tipps für einen vogelfreundlichen Garten.

Im vergangenen Jahr hatten über 76.000 Vogelfreunde bei der Stunde der Gartenvögel mitgemacht und Beobachtungszahlen aus fast 52.000 Gärten gemeldet. Gemeinsam mit der Schwesteraktion, der „Stunde der Wintervögel“ handelt es sich damit um Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion.

Weitere Infomation finden Sie hier!

Foto: NABU


Achtung: Die Aktion "Picobello" entfällt in diesem Jahr wegen der Corona-Krise!

Aktion "Picobello" am 14. März 2020

Am Samstag, den 14.3.2020 treffen wir uns um 10:00 Uhr auf dem Dorfplatz, um die Aktion „Picobello in Heckendalheim“ zu starten. Wir hoffen auf viele freiwillige Helfer und Helferinnen. Hier werden auch die Einsatzgebiete eingeteilt.

Helft mit unsere Landschaft von Abfall zu befreien. Beim großen Picobello-Frühjahrsputz am 13.03. + 14.03.2020. Weggeworfene Verpackungen, Papier, Flaschen und Plastikmüll verschandeln die Landschaft. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern ist teilweise auch sehr gefährlich für Mensch und Tier. So bergen Flaschen und Glassplitter Verletzungsgefahren und wirken im Sommer wie Brenngläser, die zu Waldbränden führen können. Plastikmüll und Folien auf Viehweiden können zum Tod der Weidetiere führen, wenn sie mit dem Futter aufgenommen werden.

Bei Fragen bitte den 1. Vorsitzenden Jürgen Wiesmeier kontaktieren.


Amphibienwanderung 2020

Die Amphibien stehen bereit ...

Werte Naturfreunde,

am 24.02.2020 wanderte die erste Erdkröte im Gebiet Ommersheimer Weiher, seit dieser Zeit aber bedingt durch die Witterung kam es auch gleich wieder zum Stillstand.

Die Krötenzäune im Gebiet „Ommersheimer Weiher“ und  Gebiet Ziegelhütte  wurden bereits aufgestellt, die Schilder mit den „Krötensymbolen“ aufgeklappt. Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer die Hinweisschilder zu beachten und ihre Geschwindigkeit in den Abendstunden von 19:00 Uhr bis 06:00 Uhr besonders in diesen Gebieten auf 30 km/h zu drosseln. 

„Naturfreunde“, die nicht den Ortsgruppen namentlich gemeldet sind, bitten wir aus gegebenem Anlass die Amphibien nicht umzusetzen (Diebstahl bzw. Beschädigung der Schutzzäune).

Der Vorstand


Stunde der Wintervögel -
vom 10. bis 12. Januar 2020

Der NABU und sein bayerischer Partner LBV hatten wieder zur bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ aufgerufen.

In diesem Jahr könnte es zudem interessante Erkenntnisse für den Eichelhäher geben. Im Herbst 2019 haben wir einen massiven Einflug dieser Art nach Deutschand und Mitteleuropa beobachtet. Im September waren es über zehnmal so viele Vögel wie jeweils im gleichen Monat der vergangenen sieben Jahre. Im Oktober registrierten Vogelzugzählstationen sogar 16 mal so viele Eichelhäher. Ähnlich hohe Zahlen gab es zuletzt 1978. Als Grund vermuten die Ornithologen, dass es 2018 in Nordosteuropa eine sogenannte Eichelvollmast gab, also besonders viele Eicheln herangereift sind. So konnten deutlich mehr Eichelhäher den vergangenen Winter überleben und in diesem Jahr brüten. Viele dieser Vögel sind nun zu uns gezogen, weil in ihren Herkunftsgebieten nicht mehr genug Nahrung für alle Vögel vorhanden ist. Seit die Eichelhäher nicht mehr aktiv wandern, scheinen sie jedoch wie vom Erdboden verschluckt. Die Stunde der Wintervögel könnte zeigen, wo diese Eichelhäher geblieben sind. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sie sich in den Wäldern und Gärten des Landes verteilt haben.

Die „Stunde der Wintervögel“ ist Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion und findet bereits zum zehnten Mal statt. Bei der letzten großen Vogelzählung im Januar 2019 beteiligten sich über 138.000 Menschen. Insgesamt gingen Meldungen aus 95.000 Gärten und Parks ein. Der Haussperling ergatterte damals den Spitzenplatz als häufigster Wintervogel in Deutschlands Gärten, Kohlmeise und Feldsperling folgten auf Platz zwei und drei.

Ergebnisse:

Bei der „Stunde der Wintervögel“ wurden zwar insgesamt weniger Vögel gesichtet, doch gab es nie so viele Haussperlinge wie in diesem Jahr. Ihr Bestand erholt sich nach Jahrzehnten eines deutlichen Rückgangs. Die Daten aus inzwischen einem Jahrzehnt Stunde der Wintervögel zeigen deutlich, dass die Zahl der Vögel in den Gärten umso geringer ist, je milder und schneeärmer der Winter ist. Denn erst wenn es kalt wird und Schnee liegt, suchen viele Waldvögel Zuflucht in den Gärten der etwas wärmeren Städte, in denen sie oft reich bestückte Futterstellen vorfinden. Dazu passt, dass der ewige Spitzenreiter Haussperling, der sein ganzes Leben in den Dörfern und Städten verbringt, nur in den beiden kältesten Wintern des Jahrzehnts, 2011 und 2013, durch die vor allem in Wäldern lebende Kohlmeise vom Spitzenplatz verdrängt wurde.

Größtes Sorgenkind ist weiterhin der Grünfink. Mit nur noch 1,17 Vögeln pro Garten setzt diese vor allem in Städten und Dörfern lebende Art ihre Serie von Minusrekorden fort. Seit 2011 nimmt diese Art von Jahr zu Jahr um 12 Prozent ab. Als Ursache vermutet der NABU unter anderem Trichomoniasis, eine Infektionen mit einem einzelligen Parasiten, mit dem sich diese Finken häufig an sommerlichen Vogelfutterstellen infizieren.

Deutschlandweit:
Bundesweit wurden von 135.421 Vogelfreunden in 91.503 Gärten insgesamt 3.442.324 Vögel gezählt. Dabei ergab sich folgende Rangliste (die %-Angabe ist die Veränderung zum Vorjahr):

1: Haussperling + 9%
2: Kohlmeise +10%
3: Blaumeise + 10%
4: Feldsperling - 5%
5: Amsel + 5%
6: Elster +12%
7: Buchfink - 23%
8: Grünfink - 18%
9: Rabenkrähe + 10%
10: Ringeltaube + 13%
11: Rotkehlchen + 1%
12: Eichelhäher + 102%

Saarland:
Im Saarland wurden von 1.654 Vogelfreunden in 1.177 Gärten insgesamt 49.560 Vögel gezählt. Dabei ergab sich folgende Rangliste (die %-Angabe ist die Veränderung zum Vorjahr):

1 Kohlmeise + 36%
2 Haussperling + 21%
3 Blaumeise +18%
4 Star - 7%
5 Amsel + 28%
6 Elster + 8%
7 Rabenkrähe - 8%
8 Feldsperling + 11%
9 Saatkrähe + 492% (?)
10 Buchfink - 31%
11 Eichelhäher + 85%
12 Rotkehlchen + 16%

Weitere Information finden Sie beim NABU. (Foto: LBV)


Kita-NaturbotschafterInnen – mehr Natur in Kitas

Der NABU Saarland sucht Seniorinnen und Senioren für Naturschutzprojekte in Kitas

Jung und Alt schaffen gemeinsam Naturoasen

Heimische Tier- und Pflanzenarten und deren Schutz spielen im Lebensalltag von Kita-Kindern oft eine untergeordnete Rolle. Gemeinsam mit engagierten Seniorinnen und Senioren will der NABU deshalb aktiv werden und in ausgesuchten Kindertagesstätten spannende Naturoasen schaffen. Hierzu werden naturbegeisterte Menschen in der nachberuflichen Phase gesucht, die sich zu sogenannten Kita-NaturbotschafterInnen ausbilden lassen möchten. Innerhalb von acht praxisnahen Workshops im 1. Jahr und drei Erfahrungsaustauschen zur Netzwerkbildung im 2. Jahr wird das nötige Wissen vermittelt. Sie werden darin geschult, Kinder in Kindertagesstätten mit konkreten Naturschutzaktionen für die biologische Vielfalt im Sinne einer umsetzungsorientierten Bildung für nachhaltige Entwicklung zu begeistern. „Gerade Ältere verfügen oft über ein Naturwissen und haben Erfahrungen etwa beim Gärtnern, die sie gerne an die Kleinsten weitergeben möchten“ so Uli Heintz, Vorsitzender des NABU Saarland. Aus diesem Grund setze der NABU auf das Erfahrungswissen der Seniorinnen und Senioren.

Dank der Förderung im Bundesprogramm Biologische Vielfalt und durch das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlandes kann die zu Beginn des neuen Jahres startende Ausbildung kostenlos angeboten werden. In einem persönlichen Gespräch erhalten interessierte Seniorinnen und Senioren nähere Informationen. „Wir freuen uns auch, wenn sich interessierte Kitas oder Eltern bei uns melden“, so Birgit Freiheit vom NABU Saarland. Gemeinsam können dann Seniorinnen und Senioren für ein Engagement gesucht werden.
Die Ausbildung findet im Waldinfozentrum des NABU Saarland an der Scheune Neuhaus im „Urwald vor den Toren der Stadt“ bei Saarbrücken statt.

Kontakt für Interessierte:

NABU Landesverband Saarland
Birgit Freiheit
Tel. 06881/93619-13
E-Mail: birgit.freiheit@NABU-saar.de
Infos: www.kita-naturbotschafter.de/


Nachbetrachtung Picobellotag 2019

Liebe Mitglieder und Mitbürger

Auch beim diesjährigen Picobellotag waren die Natur- und Vogelfreunde e.V. & die NABU- Ortsgruppe Heckendalheim e.V. wieder  im Einsatz für eine saubere Umwelt.

Im Gegensatz zu den Vorjahren ging das Müllaufkommen erfreulicherweise insgesamt etwas zurück. Am Wasserbehälter auf der Römerstraße wurde Bauschutt (Terrassenfliesen) entsorgt. Die fleißigen Helferinnen und Helfer konnten zusammen mehrere große Säcke Müll in mehrstündigem Einsatz einsammeln.

Hundebesitzer!!
Wir sehen es als selbstverständlich an, die mitgebrachten und befüllten Hundekotbeutel mit nach Hause zu nehmen, um sie zu entsorgen - aber bitte nicht im Gelände oder am Wegesrand vergessen.

Nachbetrachtung Nistkastenkontrolle
Bei unserer diesjährigen Nistkastenreinigung konnten wir erfreulicher Weise eine 90 % Belegung feststellen. Die Meisenarten waren mit 95% Belegung die am stärksten vertretenen Bewohner, gefolgt vom Kleiber; 1 Nistkasten war mit Wespen belegt.

Wir danken allen, die bei diesen Aktionen mitgeholfen haben.




NABU OG Heckendalheim e.V.
 ¦  Jürgen Wiesmeier ¦ Otto-Walle-Str. 19 ¦  66399 Heckendalheim ¦ Tel: 06803 2241
Letzte Änderung: 29.05.2020